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Klassenfahrt des Technischen Gymnasiums nach Trier

Klassenfahrt des Technischen Gymnasiums nach Trier

Im Oktober dieses Jahres enden die Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag von Karl Marx in seiner Geburtsstadt Trier. Der Geburtstag des wohl berühmtesten Philosophen der Welt, dessen Schriften nicht nur in Bücherregalen Platz fanden, sondern auch Geschichte machten, war seit Mai 2018 Anlass für tausende Kenner seines Werks, Anhänger als auch Kritiker in der ganzen Welt, die an der Mosel liegende älteste Stadt Deutschlands zu besuchen.

Die Philosophiekurse der gymnasialen Oberstufe des Berufskollegs Technik des Kreises Siegen-Wittgenstein diskutierten im Unterricht die Ideen von Karl Marx zur nicht entfremdeten Arbeit und dessen Voraussetzung, die Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln. Da diese Betrachtungsweisen in Anbetracht der digitalen Revolution erneut in den Mittelpunkt ökonomischer und technischer Umstrukturierungen geraten, entwickelten die Schüler großes Interesse, nicht nur die politökonomische Bedeutung der Marxschen Theorien, sondern auch seine Biografie näher kennenzulernen und zu erfahren, welche historischen Ereignisse und persönlichen Erlebnisse die Ideen von Marx aus Trier in die Welt führten: „Er ist ja ideologisch so verkrustet und umstellt, entweder glorifiziert oder verhasst – aber über sein Leben weiß man wenig”, schilderte die Direktorin des Stadtmuseums Simeonstift Elisabeth Dühr bei der Eröffnung der rheinland-pfälzischen Landesausstellung „Karl Marx 1818 – 1883″. Leben. Werk. Zeit.“ In diesem Museum als auch im Landesmuseum erhielten die Philosophieschüler die Möglichkeit, aus der Zeit heraus Marx näher zu kommen: Von Trier, wo er die ersten 17 Jahre bis zum Abitur verbrachte, über Bonn, Berlin, Köln, Paris, Brüssel, bis nach London. Auch das Persönliche konnte mit dem Historischen verbunden werden, und zwar anhand von Gemälden, Dokumenten und Briefen zur Beantwortung der von ihm gestellten zentralen Frage: „Hat der Kapitalismus als System ausgedient?”

Für die Schau mit einem Budget von 5 Millionen Euro waren so viele Exponate zu dem Visionär zusammengetragen worden wie nie zuvor, und zwar mehr als 400 Exponate von 110 Leihgebern aus elf Ländern. Zu den Top-Adressen gehörten das Victoria und Albert Museum in London, die Eremitage in St. Petersburg und das Museum d’Orsay in Paris.

Dass das Konzept der Klassenfahrt mit den Lehrkräften Dr. Ingeborg Längsfeld, Matthias Schüler und Jörg Willems erfolgreich war, beweisen die Kommentare unserer Schüler:

„In dem ersten Museum ging es über seinen Lebensweg, der sehr gut dargestellt wurde, da jeder raum einer Station/Stadt zugeordnet ist. In dem 2. Museum ging es eher um die Welt um Marx herum. Wie die Gesellschaft noch durch Stände getrennt war und viele Leute an Hunger leiden mussten. Außerdem wurde das Thema der Arbeit behandelt, wobei man Infos zum Klima und den Bedingungen während der Arbeit damals erhielt.” (Jonas Wolf, GO_6).

„Sehr interessant war die Art der Darstellung der verschiedenen Lebensabschnitte von Karl Marx, denn die verschiedenen Räume wurden mit verschiedenen Farben gekennzeichnet und diese Farben wurden auf einer Karte abgebildet, somit konnte man genau den „Weg” von Marx verfolgen.” (Pia Schlesinger, GO_7).

„In Tier war nicht nur schönes Wetter, auch die Stadt und natürlich auch die Führung waren gut. Der Aufbau der Führung mit Räumen für die einzelnen Wohnsitze von Karl Marx zeigen eindrucksvoll, wie viel er reisen musste. Das Ambiente mit allen Gebäuden lässt einen in der Zeit zurückreisen.” (Samuel Vielhaber, GO_7).

„Besonders gut fand ich, dass die Ausstellungsstücke mit kurzen Informationen versehen waren, die nicht zu lang und umständlich waren.”(Sascha Mönch, GO_7).

„Trier ist eine sehr schöne Stadt, besonders der Marktplatz hat mir gut gefallen. Zudem war es interessant zu erfahren, was Karl Marx in seinem Leben durchmachen musste und erlebt hat.” (Fabian Mortsiefer, GO_7).

„Durch die Farben und die verschiedenen Räume konnte man sich sehr gut in die Lage von Marx hineinversetzen. (Jannik Krapohl, GO_7).

„Die Klassenfahrt am 11.07.2018 war ein voller Erfolg. Die erste Führung ging um das Leben von Karl Marx, die mir am besten gefallen hat. Im späteren Verlauf haben wir ein Gruppenfoto gemacht. Ich würde die Fahrt wiederholen und jedem empfehlen, der sich für das Leben von Karl Marx interessiert.” (Al Omeiri, GO_6).

„Trier ist eine sehr schöne Stadt. Dort haben wir die Marx Ausstellung besucht, die uns wichtige Eindrücke in die Arbeitergesellschaft seiner Zeit geliefert hat.”(Erleta Sallauka, GO_6).

„Durch die Aufteilung der Museen war sehr gut der Unterschied zwischen dem Lebensweg von Karl Marx nachzuvollziehen, welcher im 1. Museum sehr gut veranschaulicht wurde, und dem geschichtlichen Zusammenhang zur Zeit seines Lebens im 2. Museum.”(Mark Rosenberg, GO_6).

„Eindrucksvolle Bilder der damaligen Zeit. Wir hatten einen guten Führer, der alles mit Leidenschaft und Überzeugung rübergebracht hat. Eine lehrreiche Fahrt mit schönem Wetter und guter Laune.” (Niklas Meding, GO_6).

„Bei den vielen Bildern und Gemälden bekam man einen guten Eindruck über sein Leben und seine Beweggründe.” (Dunja Möller, GO_6).

„Es wurde von seiner Vergangenheit erzählt, die sehr interessant war. Es gab auch viele historische Objekte, die dies veranschaulicht haben, was diese Führung noch viel interessanter machte.” (Dominik Gashi, GO_6).

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