Mechatronik-Labor auf neuestem Stand

Die Ausbildungswerkstatt der Firma Thyssenkrupp hat die speicherprogrammierbaren Steuerungen für das Mechatronik-Labor des Berufskollegs Technik in Siegen auf die aktuelle Steuerungsgeneration umgebaut und durch die Azubis der Firma eine detaillierte Dokumentation erstellt, damit auch in naher Zukunft noch weitere Steuerungen nach dem gleichen Muster umgebaut werden können.

Im Mechatronik-Labor des Berufskollegs werden Mechatroniker und Elektroniker für Betriebstechnik im dualen System sowie staatlich geprüfte Techniker für Elektrotechnik ausgebildet. Die speicherprogrammierbaren Steuerungen – also Geräte, mit denen in der Industrie die Steuerung und Regelung von Maschinen und Anlagen realisiert wird, – können hier von den Schülerinnen und Schülern konfiguriert und programmiert werden. Darüber hinaus werden Programme dokumentiert und Fehler systematisch gesucht.

Durch die von der Firma Thyssenkrupp eingebauten neuen Steuerungen entspricht die Ausstattung des Labors jetzt der aktuellen Technik in den ausbildenden Betrieben. Ferner können durch die leistungsfähigeren Steuerungen im Bereich der Regelungstechnik auch dynamischere und schnellere Prozesse regelungstechnisch betrachtet werden.

Durch die Tatsache, dass sowohl angehende Mechatroniker und Elektriker für Betriebstechnik als auch Techniker in der beruflichen Praxis SPS-Kenntnisse zur Fehlersuche und Programmierung mitbringen müssen und speicherprogrammierbare Steuerungen eine der Schlüsselkomponenten zum aktuellen „Buzzword“ Industrie 4.0 bilden, stellt die Investition auch einen wichtigen Schritt hinsichtlich der Fähigkeiten zur Vernetzung dar.

 

Über die neue Steuerung für das Mechatronik-Labor freuen sich (v. links) die Lehrkräfte des BKTs Kuno Haardt und Rüdiger Arens, der Ausbildungsleiter der Thyssenkrupp Steel AG Heinz Joachim Klose, die Auszubildenden der Firma Robin Gail, Wladislaw Morozov und Marc-Andre Lieberich sowie Schulleiter Manfred Kämpfer.

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